Endokrine Funktion
Die Plazenta und speziell der Synzytiotrophoblast kann mit einer voluminösen endokrinen Drüse verglichen werden.
Vor der Implantation wird die Hormonproduktion durch ovariale und hypophysäre Hormone sichergestellt.
Zu Beginn der Schwangerschaft wird die Östrogen- und Progesteronsynthese durch das Corpus luteum graviditatis gewährleistet, das vom menschlichen Chorion-Gonadotropin (HCG) aufrecht erhalten wird. Die Aktivität des Corpus luteum nimmt mit Beginn der 8. Woche progressiv ab, um dann bis zum Ende des 1. Trimesters ganz durch die Plazenta ersetzt zu werden.
Während der Schwangerschaft wird die Hormonkonzentration im mütterlichen Blut durch das Zusammenwirken von plazentären, hypophysären und fetalen Nebennierenhormonen sowie Hormone der Gonaden geregelt.

- a
- Plazenta
- b
- Fetale Nebennieren
- c
- Ovarien - Corpus luteum graviditatis
- HCG
- Chorion-Gonadotropin
- E2
- Oestradiol
- P
- Progesteron
- DHEA
- Dehydroepiandrosteron
Zu Beginn der Schwangerschaft produziert der Synzytiotrophoblast das HCG, das sowohl auf Ebene der kindlichen Nebennieren (induziert DHEA-Produktion), als auch auf den mütterlichen Gelbkörper (induziert Sekretion von E2 und P) wirkt.
Die Hormone:
- Progesteron
- Östrogene
- Progesteron und Östrogene
- Plasma-Hormonkonzentrationen während der Schwangerschaft
Peptidische plazentäre Hormone: